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Ziele erreichen mit engagierten Menschen.

Engagement ist ein wichtiger Faktor. Die Stiftung ermöglicht die Unterstützung der Forschung mit den notwendigen Instrumentarien und Einrichtungen.

 

Wir fördern

  • die Koordination wissenschaftlicher Arbeit unserer Mitglieder in Praxis und Klinik, sowie in translationaler Forschung auf dem Gebiet der Funktionspathologie des Bewegungssystems,
  • die Sammlung und Auswertung wissenschaftlichen Materials,
  • Aus-, Weiter- und Fortbildung auf dem Gebiet der schmerzhaften Funktionsstörungen des Bewegungssystems, ihrer Diagnostik, ihrer Therapie, ihrer Prophylaxe für Ärzte und Physiotherapeuten
  • und die Verbreitung der Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit, sowie die Förderung der präventiven Medizin durch Aufklärung der Bevölkerung über Entstehung und Prävention von Störungen und Schmerz des Bewegungssystems.

 

Wir möchten

Forschungsfelder bestimmen

Betrachten wir unsere heutige moderne Manuelle Medizin (MM) als eine Wissenschaft, so ist sie eine junge Wissenschaft, deren praktische Erfahrungen zwar schon etwas länger zurückreichen, aber Fragestellungen und zielführende Hypothesen erst in den letzten wenigen Jahrzehnten formuliert wurden.  

Wir möchten die MM weiter in andere medizinischen Fachgebiete integrieren und zu diesem Zweck aktuelle und perspektivische Forschungsfelder aus den Ergebnissen einer Bestandsaufnahme, insbesondere aber auch aus dem reichen praktischen Erfahrungsschatz der MM, ableiten. Janda, Vojta, Brügger, Lewit und andere haben Theorien entwickelt, nach denen die manuelle Befunderhebung erfolgt und Therapiepläne erstellt werden. Zu wenig wurden aber bisher Fragestellungen und Hypothesen der einzelnen Lehrmeinungen überprüft.

 

Vorhandenes Wissen sichten und sichern

Die Bestandsaufnahme des vorhandenen Wirkens der Praxis und des theoretischen Fundamentes der MM ist wichtig für die Konsensfindung unter den einzelnen Schulmeinungen, insbesondere aber auch für das Aufzeigen von Fragestellungen, wo sich die MM auch im eigenen Interesse an der Versorgungsforschung beteiligen kann. Dazu gehört eine systematische Zusammenstellung aller vorhandenen Untersuchungs- und Behandlungstechniken.

Welche Symptome, Krankheitszeichen, Syndrome, Funktionskrankheiten und Krankheitsbilder versorgen Ärzte und Physiotherapeuten in der Praxis? Können wir die Potenz der MM mit ausreichend Zahlen belegen?  

 

Lösungsinstrumentarien schaffen

Eine Basis qualifizierter Fachkräfte ist unabdingbar für die manualmedizinische Praxis. Man kann einschätzen, dass diese in den letzten Jahren herangebildet wurde und auch weiterhin gute Voraussetzungen bestehen. Qualifizierte Fachkräfte sind aber genauso unabdingbar für die Forschung: bereits bei der Bestimmung der Forschungsfelder, mehr noch bei der Lösung der Fragestellungen. Die vorhandenen Potenzen möchten wir weiterentwickeln. Es haben sich bereits Interessengruppen gebildet, die Hoffnung keimen lassen, dass wir auch auf wissenschaftlichem Gebiet Fortschritte machen können. Zu nennen sind hier die Forschungsgruppe der ANOA-Kliniken, der Arbeitskreis CMD in der Kieferorthopädie, der Arbeitskreis Zirkel für Manuelle Medizin und Entwicklungstherapie (ZIMMT) und die internationale Akademie für myoskelettale MM (IAMMM). Diese Kräfte sollten sich zusammenschließen, Netzwerke bilden, und sich mit akademischen Einrichtungen verlinken. Solche akademischen Einrichtungen, wenn sie angewandte Forschung verfolgen, haben nicht selten Schnittmengen bei ihren Forschungsgegenständen mit der MM, so z.B. in der Arbeits- und Sportmedizin. Warum sollten wir nicht in die Richtung eines Institutes für MM denken? Dieses eventuell auch mit einer Stiftungsprofessur besetzen?

Unsere Stiftung unterstützt diese wissenschaftlichen Ziele der Manuellen Medizin.